Glaubensmobil zu Besuch | Drucken |
Wie Menschen zum Glauben kommen

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Auf Einladung des Bezirksverbandes Olpe-Siegen der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) war das Glaubensmobil des Bonifatiuswerks in den Dekanaten Siegen und Südsauerland unterwegs. Das Diasporahilfswerk schickte den auffälligen rapsgelben VW-Transporter im März 2011 auf 14-monatige Tour durch ganz Deutschland, um den Glauben wieder ins Alltagsgespräch zu bringen und zu einem aktiven und bewussten Christsein zu ermutigen.

Mit unterschiedlichen Aktionen und Angeboten in Kirchengemeinden und Schulen in Siegen, Kreuztal, Hilchenbach und Welschen Ennest wurde der Blick auf die Frage gelenkt, warum und wie Menschen heute glauben und wie der Glaube weitergegeben wird. Projektreferent und Diplom-Religionspädagoge Johannes Schäfers und Magdalena Viering, die im Rahmen eines „Freiwilligen sozialen Jahres“ als Glaubensmobil-Begleiterin mitreiste, stellten sich als Geschichtensammler dar und berichteten von Erfahrungen, Begegnungen und Glaubenszeugnissen ihrer bisherigen Reise durch ganz Deutschland.

Eindrucksvoll waren die Berichte des Glaubensmobilteams über die Gespräche, die sie mit einer Vielzahl von Menschen und zu unterschiedlichsten Gelegenheiten über die Frage geführt haben, wie Menschen zum Glauben kommen und wie Menschen ihren Glauben leben. Ob in der Abflughalle des Münchener Flughafens, am Strand von St. Peter Ording, beim Stadtfest in Regensburg, auf den Straßen von Berlin und Dresden oder in Gottesdiensten, bei Vorträgen und am Küchentisch: überall ergaben sich Gelegenheiten, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und sich über persönliche Glaubenserfahrungen und –fragen auszutauschen. Die gesammelten Erfahrungen, Eindrücke und Glaubensgeschichten werden für die weitere Arbeit des Bonifatiuswerkes anschließend wissenschaftlich ausgewertet.