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Aufgabe der KAB ist es:

- politische und gesellschaftliche Beteiligung zu ermöglichen und zu unterstützen
- als gesellschaftliche Interessenvertretung aktiver Gruppen zur Verfügung zu stehen.

KAB ist Selbsthilfebewegung:

Die Situation von abhängig Beschäftigten erfordert spezifische rechtliche Information und Vertretung. Die Beratung in arbeits- und sozialrechtlichen Fragen sowie die Vertretung der Mitglieder vor Gericht sind für die KAB praktizierte Selbsthilfe der Mitglieder gegen soziale Ungerechtigkeiten im Betrieb und in der Gesellschaft.

KAB ist Bildungs- und Aktionsbewegung:

Die KAB betreibt Berufsbildungswerke in Ravengiersburg und Menteroda. Zahlreiche regionale Bildungswerke, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen bieten ein breitgefächertes Spektrum von Kursen, Seminaren, Freizeitveranstaltungen und Urlaubsangeboten.

Die KAB ist internationale Bewegung:

Den globalen Auswirkungen der ökonomischen, technologischen, sozialen und ökologischen Herausforderungen wird eine allein nationalstaatlich ausgerichtete Politik nicht gerecht. Um gegen die Missachtung der sozialen und politischen Menschenrechte und gegen die wachsende Armut zu kämpfen, ist die KAB gemeinsam mit katholischen Arbeitnehmerorganisationen aus 52 Ländern Mitglied der „Weltbewegung Christlicher Arbeitnehmer“ (WBCA). Portugiesische, spanische und ukrainische KAB-Gruppen in Deutschland organisieren ausländische Arbeitnehmer in der KAB.Für italienische Arbeitnehmer gibt es in der KAB die „ACLI“ als Verband mit besonderen Angeboten, Dienstleistungen, Beratung und einem eigenen Berufsbildungswerk. Das „Weltnotwerk“ ist das internationale Hilfswerk der KAB.

Die KAB entwickelt aus dem Glauben heraus mit Hilfe der kirchlichen Soziallehre und im Geist des Evangeliums eigene Initiativen für eine bessere, gerechtere, solidarische und soziale Zukunft aller.

Neue und aktuelle Herausforderungen für die KAB:

  • die Überwindung der strukturellen Arbeitslosigkeit;
  • die Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen;
  • die Verwirklichung der sozialen und politischen Menschenrechte weltweit;
  • die Bewältigung der großen, weltweiten Migrationsbewegungen;
  • die soziale Gestaltung der europäischen Einigung;
  • die Verwirklichung der Emanzipation von Frauen und Männern;
  • ein neuer Generationenvertrag, der längerer Ausbildungsdauer, schrumpfender Zeit der Erwerbsarbeit, höherer Lebenserwartung und einer neuen Solidarität aller Generationen Rechnung trägt;
  • die Herstellung gleicher Lebenschancen und gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Deutschland;
  • die Gestaltung einer Tätigkeitsgesellschaft, in der neben Arbeit auch Freizeit, Muße und andere Kulturbereiche in ein neues Verhältnis zueinander gebracht werden.