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SUMMARY:330 Jahre Katharinen-Messe
DESCRIPTION:Arbeit. Macht. Sinn.\nOlpe-Lüttringhausen. \nAm 26.11.2018 wurde in der Kapelle „Maria zum guten Rat“ in Olpe-Lüttringhausen die 330. Katharinen-Messe gefeiert. Der Betriebsrat der Firma Thyssen Krupp Federn und Stabilisatoren GmbH gestaltete diese Heilige Messe in Zusammenarbeit mit der KAB Olpe/Siegen zum Leitthema #DIGITALE_ARBEIT_MENSCHEN_WÜRDIG. \n \nDer Zelebrant\, Prof. Dr. Wolfgang Werner (Mitte in Schwarz)\, bezog sich in seiner Predigt auf die Lesung aus dem Evangelium nach Lukas (Lk 12\, 13 – 21):\nEin reicher Mann konnte seine Ernte nicht unterbringen und wollte neue Scheunen bauen. Wenn über Nacht das Leben zurückgefordert wird\, wem wird dann alles gehören? Irdische Schätze sind nicht der wahre Reichtum.\nEr sprach über die Solidarität mit den Mitmenschen\, die ihr Leben lang gearbeitet haben\, und jetzt ihren Lebensabend in Würde verbringen und die Menschen\, die keine Arbeit haben.\nZum Anliegen des „Welttages für menschenwürdige Arbeit“\, der auf Initiative des internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB) stattfindet\, wurde in diesem Jahr die St. Katharinenmesse gefeiert.\nDer IGB stellt auf der Grundlage neuer Herausforderungen für eine internationale Solidarität fest: „Arbeit alleine schützt nicht automatisch vor Armut. Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können trotz eines Jobs kein menschenwürdiges Leben führen. Löhne\, von denen man nicht leben kann\, unbezahlte Überstunden\, ausbeuterische Kinderarbeit\, Gesundheitsschäden und ein fehlendes Recht auf gewerkschaftliche Organisierung gehören für Viele zum Alltag. Über die Hälfte der Erwerbstätigen im globalen Süden arbeitet im informellen Sektor. Die Arbeitslage ist dort oft unsicher und der Arbeitsschutz kaum gewährleistet. Vielfach verdienen diese Menschen zu wenig Geld für sich und ihre Familien\, um aus der Armut herauszukommen. Der Zugang zu Bildung\, Gesundheit\, Wohnen und Nahrung ist häufig stark eingeschränkt. In vielen Fällen fehlt ihnen jegliche Versicherung\, die sie bei Krankheit und im Alter unterstützen könnte. Eine gute Arbeit sowie der Zugang für alle Menschen weltweit zu einer sozialen Grundsicherung und Dienstleistungen\, wie z.B. Bildung\, sind zwei Seiten einer Medaille\, um ein menschenwürdiges Leben führen zu können“.\nIm Anschluss an die Messe trafen sich die Teilnehmer\, unter ihnen auch IG-Metall-Bevollmächtigter und DGB-Kreisvorsitzender André Arenz in der Kantine des Thyssen-Krupp-Werks zu einem Frühstück\, das von einem Auftritt des Schulchors der Max-von-der-Grün-Schule aufgelockert wurde. Danach nutzten die Hammerwerks-Rentner unter den Gästen die Gelegenheit\, eine Führung durch das Unternehmen zu erhalten und sich ihre früheren Arbeitsplätze noch einmal anzusehen bzw. um interessiert zu verfolgen\, wie die Digitalisierung schon heute dort Raum gegriffen und Veränderungen herbeigeführt hat. \nHier finden Sie den Pressebericht in der Siegener Zeitung (Olpe) vom 27.11.2018. \n
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