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SUMMARY:Vortrag zum Renovabis Projekt „Lernen ist Leben“.
DESCRIPTION:Die im Pfarrbrief angekündigte Profanierung des Josef Gockeln Hauses wird am 16.05.2019 nicht stattfinden.\nStattdessen findet die Hl. Messe um 18 Uhr in der St. Dionysius Pfarrkirche in Rahrbach statt. Celebrant ist der KAB Bezirkspräses Pfr. Reinhard Lenz aus Freudenberg. \n \nIm Anschluss daran referiert um 19 Uhr im Pfarrheim in Rahrbach Herr Bardhyl Metkamberi zum Renovabis Projekt „Lernen ist Leben“.\nFoto: Renovabis\nBardhyl Metkamberi wurde 1987 im Kosovo geboren. Er studierte Soziologie\, Rechts- und Politikwissenschaften sowie aktuell Europäische Integration und öffentliche Verwaltung.\nGenauso breit gefächert ist sein Repertoire an Berufstätigkeiten: Trainer in Workshops für Demokratie\, Menschenrechte und Friedensarbeit\, Projektleiter von „Students helping Life Kosova“\, Projektkoordinator im Bereich Ländliche Entwicklung sowie Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter des „Humanitarian Law Center Kosovo“.\nSeit Ende 2017 ist er pädagogischer Leiter des Projektes „Tranzit“ des Loyola-Gymnasiums in Prizren.\nLoyola-Tranzit – eine Schule der Freundschaft\nIm sozialpädagogischen Zentrum „Loyola Tranzit“ engagieren sich Schülerinnen und Schüler des Loyola-Gymnasiums in Prizren für benachteiligte Kinder aus dem angrenzenden Roma-Viertel und bauen damit eine Brücke der Freundschaft zwischen zwei Welten.\nWas passiert\, wenn eine sogenannte Eliteschule und eine isolierte Roma-Siedlung aufeinandertreffen? Auf der einen Seite die europafarbenen Uniformen der angesehensten Schule des Kosovo\, auf der anderen Seite abgewetzte Straßenkleidung der Kinder und Jugendlichen aus Tranzit\, wo Bildungslosigkeit\, Isoliertheit und auch Verwahrlosung dieser Minderheiten allzu deutlich werden.\n„Tranzit“ ist der Name eines ehemaligen Flüchtlingslagers\, benannt nach der Ausfallstraße in Richtung Albanien\, an der es liegt. Es besteht auch 20 Jahre nach dem Ende des letzten Krieges im ehemaligen Jugoslawien fort. In ihm leben die Ärmsten der Armen\, von der Gesellschaft ausgegrenzte\, mit Vorurteilen behaftete Roma und Ashkali.\nDie Loyola-Schülerinnen und Schüler haben in Tranzit eine Schule gegründet\, in der sie Lehrerinnen und Lehrer sind. Jeden Nachmittag unterrichten sie die Kinder und Jugendlichen\, die nie eine Schule besuchten. Schon nach einem Jahr Ersatzunterricht gab es die ersten\, die ihren Weg in die Regelschule fanden.\nDie Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums betreuen ihre Schützlinge bei den Hausaufgaben\, motivieren sie zum Weiterlernen und gewinnen die Unterstützung der Eltern. „Mit ihnen statt für sie“ – das ist das Motto der Brückenbauerinnen und Brückenbauer aus dem Loyola-Gymnasium.\nUnd das Projekt zeigt Wirkung: Zum Schuljahr 2017/18 sind fünf ehemalige Schulabbrecher bzw. Schulverweigerer aus Tranzit wieder oder erstmals in einer Regelschule angemeldet. Zusätzlich steigen die Schülerzahlen von Jahr zu Jahr.\nQuelle: Renovabis \n
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